El Mordjene Suisse: Warum Dieser Schokoladenaufstrich Die Schweiz Im Sturm Erobert
**el mordjene suisse** – das klingt nach einer exotischen Fusion aus Nordafrika und den Alpen. Und genau das ist es. Seit Monaten sorgt dieser cremige Schokoladenaufstrich in der Schweizer Lebensmittelwelt für Furore. In einer Zeit, in der globale Aromen lokale Regale erobern, hat sich ein Produkt aus Algerien einen Namen gemacht – und zwar einen, der nun auch in der Schweiz produziert wird.
Doch was steckt hinter dem Hype? Die ursprüngliche algerische Marke El Mordjene ist für ihre intensive Haselnuss-Schokoladen-Creme bekannt, die mit echten Haselnüssen und einem Hauch von Vanille punktet. Der Clou: **el mordjene suisse** wird nicht einfach importiert, sondern in einer Schweizer Manufaktur nach dem Originalrezept hergestellt. Das sorgt für Verwirrung, aber auch für Begeisterung bei Konsumenten, die Wert auf Qualität und Herkunft legen.
Ein Aufstrich, zwei Kontinente – die Geburtsstunde einer Schweizer Legende
Die Geschichte beginnt in Algier, wo die Familie Benmoussa seit den 1990er-Jahren eine kleine Konditorei betreibt. Ihr Geheimnis: ein ungewöhnlich hoher Haselnussanteil und eine besonders langsame Röstung. 2024 entdeckte ein Schweizer Importeur das Produkt und brachte es nach Zürich. Der Erfolg war so überwältigend, dass 2025 eine Partnerschaft mit einer Tessiner Schokoladenfabrik geschlossen wurde. Seit Frühling 2026 läuft die Produktion unter dem Label «El Mordjene Suisse» – ein Coup für die lokale Wirtschaft.
Warum alle von diesem Brotaufstrich sprechen – der Geschmackstest
Vergleiche mit Nutella sind unvermeidlich, aber unfair. El Mordjene Suisse ist weniger süss, dafür intensiver. Die Textur erinnert an eine dicke Ganache, die auf dem Brot nicht sofort zerläuft. Ein Genuss, der süchtig macht. In Zürich, Bern und Basel bilden sich Schlangen vor den wenigen Läden, die das Glas für knapp 9 Franken anbieten. Der Online-Handel ist innerhalb von Stunden ausverkauft.
Lokale Produktion, globale Inspiration – ein Trend der 2020er
Die Schweiz ist bekannt für ihre Schokolade, aber selten für Aufstriche. El Mordjene Suisse bricht dieses Muster. Es verkörpert einen grösseren Trend: die Rückbesinnung auf handwerkliche, aber dennoch global inspirierte Produkte. «Wir wollen nicht einfach eine Kopie des Originals sein», sagt Fabio R., der Tessiner Produktionsleiter. «Wir haben die Rösttemperatur leicht angepasst, um den Schweizer Gaumen zu treffen – und einen Hauch Alpenmilchpulver hinzugefügt.»
Gesundheit, Nachhaltigkeit und die Frage nach der Kalorienbombe
Natürlich bleibt ein Aufstrich ein Genussmittel. Doch El Mordjene Suisse verzichtet auf Palmöl und setzt stattdessen auf Sonnenblumenöl und echte Butter. Das macht ihn nicht leichter, aber etwas verträglicher. Umweltbewusste Konsumenten freuen sich über die kurzen Transportwege – die Haselnüsse stammen aus dem Piemont, die Milch aus dem Tessin. Ein nachhaltiger Ansatz, der den Preis rechtfertigt.
Kontroversen und Kritik: Ist der Name irreführend?
Nicht alle sind begeistert. Einige puristische Feinschmecker kritisieren, dass die Schweizer Version nicht mehr dem Original entspreche. Zudem sei die Verwendung des Namens «Suisse» irreführend, da die Ursprungsmarke algerisch bleibt. Die Hersteller kontern: Der Name sei eine Hommage an die neue Heimat der Produktion. Die Diskussion zeigt, wie sensibel das Thema kulturelle Aneignung in der Food-Branche ist.
Wo kann man El Mordjene Suisse kaufen? – Ein Überblick
Derzeit ist der Aufstrich nur in ausgewählten Spezialitätenläden, auf dem Züricher Wochenmarkt und über eine eigene Website erhältlich. Eine Expansion in die grossen Detailhändler wie Coop oder Migros ist für 2027 geplant. Bis dahin heisst es: schnell sein oder selbst bestellen. Die Nachfrage ist so hoch, dass die Produktion bereits verdoppelt wurde. Ein Trend, der bleibt – und das ist nicht nur eine Frage des Geschmacks.
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